artmannduvoisin

Save the date!!
Soon we will premiere with
Umzug in eine vergleichbare Lage

Teaser by Ale Bachlechner

11.–13.03.2021
tanzhaus nrw
Livestream
8 p.m.

Tickets available at tanzhaus nrw
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ENGLISH VERSION BELOW!
Aufzeichnung einer Reihe plötzlicher Bewegungen
Gespräch mit Anni Heller und Yousif Al Shewaili

Samstag, 20. Februar 2021, 20 Uhr
über Zoom
Dauer ca 60 Minuten
Gespräch auf Englisch
Teilnahme ist kostenlos

In unserer Recherche "Aufzeichnungen einer Reihe von plötzlichen Bewegungen" befassen wir uns mit Möglichkeiten körperlicher Zeug*innenschaft für Ereignisse, die (scheinbar) fern von uns stattfinden, insbesondere das Geschehen an den europäischen Außengrenzen.

In diesem Rahmen freuen wir uns, Sie und Euch zu einem Gespräch mit Anni Heller und Yousif Al Shewaili einladen zu dürfen. Anni Heller ist derzeit Rechtsreferendarin und war zuvor längere Zeit als Rechtsberaterin auf der Insel Lesbos aktiv. Yousif Al Shewaili kam 2018 aus dem Irak nach Lesbos und dokumentiert als Fotograf und Journalist die Situation in Moria. Beide werden uns aus ihren spezifischen Perspektiven Einblicke in den politischen und rechtlichen Kontext der Situation auf Lesbos, ihre eigene aktivistische Arbeit und ihr Bezeugen der Vorgänge vor Ort geben.

Anmeldung zur Teilnahme unter artmann.duvoisin@gmail.com
Bitte schreibt für die Moderation, was euch an der Thematik interessiert. Ein kurzer Satz reicht!

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch das Mentoringprogramm des NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste. Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste.

Aufzeichnungen einer Reihe plötzlicher Bewegungen
Talk with Anni Heller and Yousif Al Shewaili

via Zoom
Duration ca 60 minutes
Talk in English
Participation is free of charge

In our research "Aufzeichnungen einer Reihe von plötzlichen Bewegungen" (Recordings of a Series of Sudden Movements) we deal with the possibilities of bodily witnessing of events that (seem to) take place far away from us, especially the events at the European external borders.

In this context we are pleased to invite you to a conversation with Anni Heller and Yousif Al Shewaili. Anni Heller is currently a legal trainee and was previously active as a legal advisor on the island of Lesbos. Yousif Al Shewaili came to Lesvos from Iraq in 2018 and is documenting the situation in Moria as a photographer and journalist. Both will give us insights into the political and legal context of the situation on Lesvos from their specific perspectives, their own activist work and their witnessing of the events on the ground.


Registration for participation under artmann.duvoisin@gmail.com

The event is made possible by the Mentoring Program of NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
Supported by the Kunststiftung NRW and the NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.


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11.03.2021 tanzhaus nrw als Online-Stream
12.03.2021 tanzhaus nrw als Online-Stream
13.03.2021 tanzhaus nrw als Online-Stream

Umzug in eine vergleichbare Lage

Was bedeutet es Zeitzeug*in zu sein? Welche besonderen Mittel haben Tänzer*innen, Zeitgeschehen zu bezeugen und zu dokumentieren? Und wie wird dieses Dokumentieren zu einer politischen Handlung? In Anlehnung an Simone Fortis „News Animations“ hören und verarbeiten Artmann&Duvoisin die Körperlichkeit von Radionachrichten und erforschen den Weg vom Wort über die Sprache zur Geste, die den Körper einnimmt und damit den Worten eine physische Realität verleiht. Während sich im Frühjahr 2020 das Coronavirus in den EU-Ländern verbreitet, befinden sich an den europäischen Grenzen tausende geflüchtete Menschen unter katastrophalen Bedingungen, über deren Situation nur unzureichend berichtet wird.
Artmann&Duvoisin suchen nach dem Potential eines Tanzens über die Nachrichten, um subtile Formen von Entmenschlichung einerseits spürbar zu machen und diese zugleich durch tänzerische Handlung und die Präsenz der Performer*innen auf der Bühne herauszufordern. Die Performer*innen agieren dabei als Archiv sowohl der Geschehnisse als auch der spezifischen Lage, aus der heraus die Geschehnisse erlebt oder aus der Ferne bezeugt werden. Kann ein körperlicher Zugang zu medial bezeugtem Zeitgeschehen jenseits von vergeblichen Versuchen der Einfühlung oder immersivem Voyeurismus aktivierend wirken?

„Umzug in eine vergleichbare Lage“ überlagert tänzerische Handlungen mit einer live gesprochenen, akustisch verstärkten und verfremdeten Textmontage. Fast unmerklich entsteht dadurch eine Verschiebung zwischen Fürsorglichkeit und Grausamkeit, zwischen Solidarisierung und Ausgrenzung, die das Publikum mit den Atmosphären und Brüchen des vergangenen Frühjahrs konfrontiert.



Fotos von Arne Schmitt

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english version below

PRESSSPAN + HOLD ON go online!

Zoom-Performance
Double Bill mit anschließendem Gespräch
Link nach kostenloser Anmeldung unter artmann.duvoisin@gmail.com
Dauer 60 Minuten

Normalerweise hätten wir am 4. und 5. Dezember zur gleichen Zeit auf zwei verschiedenen Bühnen in Köln getanzt - nun nutzen wir die geschlossenen Bühnen für einen digitalen Double Bill und teilen unsere Gäste und den Applaus: Celine Bellut und Artmann&Duvoisin präsentieren:

PRESSSPAN ist eine tänzerische Auseinandersetzung mit Wohnverhältnissen am Beispiel Köln-Mülheim. Im Sommer 2019 luden wir uns zu Kurzresidenzen in die Privatwohnungen unserer Nachbar*innen ein, veränderten deren Räumlichkeiten mit Pressspan aus dem Mülheimer Sperrmüll und machten sie in Wohnperformances der Öffentlichkeit zugänglich. In Interaktion mit den architektonischen Gegebenheiten macht der Tanz Dimensionen von Ungleichheit, günstiger und schlechter Lage körperlich erfahrbar. Die Pandemie und ihre Bekämpfung verschärfen die Wirkung der Wohnung auf das Leben noch. Vor diesem Hintergrund lädt unsere Montage begangener Interieurs und tänzerischer Handlungsanweisungen zur Konfrontation mit den uns umgebenden Wohnverhältnissen ein.

Ausgezeichnet mit dem KunstSalon-Theaterpreis 2020
Hier gehts zu einem kurzen Trailer.

Konzept und Choreografie: Elsa Artmann und Samuel Duvoisin / Performance: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann / Dramaturgie: Maren Zimmermann / Video: Ale Bachlechner / Grafik: Ondine Pannet / Bühnenbild: Georg Stein

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste / Unterstützt durch: Kulturbunker Köln-Mülheim, TanzFaktur Köln, Artist-in-Residence-Programm des Zentrums für Austausch und Innovation Köln, iDAS NRW / Gastspiel gefördert durch: Sonderprogramm Gastspielförderung des NRW Landesbüro Tanz, KunstSalon Stiftung

HOLD ON - digital

Als Reaktion auf den Lockdown beschloss Céline Bellut zusammen mit Clara-Marie Müller, Charlotte Virgile, Nejma Larichi und Britta Tekotte, die Performance "Hold On" in einem drastisch anderen Format, einem kurzen Video, neu zu konzipieren, um die Hauptproblematik des Stückes erneut zu thematisieren: Wie kann man die weibliche* sexuelle Fantasie nicht auf ein einziges Bild reduzieren?

Die einstündige Performance "Hold On" bietet jedem*jeder einzelnen Zuschauer*in die Freiheit, in die Intimität der bewegten und singenden Körper der vier Frauen* auf der Bühne zu blicken.
Indem wir "Hold On" live aufführen, sind wir in der Lage, die Idee einer universellen und bildhaften weiblichen* Sexualität zu dekonstruieren: Wir sind in der Lage, keine visuellen Formen und Blicke zu ermöglichen, die die Vorstellungskraft der Darstellerinnen* einschränken.

Mit dieser kurzen Video- und Online-Veranstaltung geht das "Hold On"-Team das Risiko ein, diese kostbare Freiheit und Sicherheit, die vielen verschiedenen Perspektiven und sensorischen Informationen, die eine Live-Performance mit sich bringt, herauszufordern. Indem wir einen Ausschnitt der Performance filmen, stellen wir uns die Frage, wie das Beobachten der Performance in Video übersetzt werden kann, und zwar nicht als eine rein visuelle voyeuristische Beobachtung, bei der das Publikum nur die Performerinnen* betrachtet, sondern als eine gemeinsame Erfahrung zwischen Beobachter*innen und Beobachteten.

Für einen kurzen Vorgeschmack kannst du dir hier den Trailer zu HOLD ON anschauen!

Künstlerische Leitung und Choreographie: Céline Bellut / Tanz und Performance: Nejma Larichi, Clara-Marie Müller, Charlotte Virgile/ Voice und Performance: Britta Tekotte / Video und Outside Eye: Anne Weyler / Kostümbild: Noemi Baumblatt / Licht und Technik: Markus Becker / PR und Produktionsleitung: Caroline Skibinski / Bühnenbildschreiner: Phillip Müller / Grafikdesign: Saskia Holte

Die Produktion wird gefördert von: Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln / Koproduktion: tanzhaus nrw / Partner: TanzFaktur, ZAIK, Quartier am Hafen / Gastspiel gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Sonderprogramm Gastspielförderung 2020 des NRW Landesbüro Tanz / Medienpartner: kulturservice

Fotos: Artmann&Duvoisin / Hans Diernberger

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PRESSSPAN + HOLD ON go online!

Zoom Performance
Double Bill with subsequent discussion
Link after free registration at artmann.duvoisin@gmail.com
60 minutes

Normally we would have danced on December 4th and 5th at the same time on two different stages in Cologne - now we use the closed stages for a digital Double Bill and share our guests and the applause: Celine Bellut and Artmann&Duvoisin present:

PRESSSPAN
is a dancing examination of living conditions using the example of Cologne-Mülheim. In the summer of 2019 we invited ourselves to short residences in the private apartments of our neighbors*, changed their rooms with pressboard from Mülheim bulky waste and made them accessible to the public in residential performances. In interaction with the architectural conditions, the dance makes dimensions of inequality, favorable and unfavorable location physically tangible. The pandemic and the fight against it exacerbate the impact of housing on life. Against this background, our montage of walk-in interiors and dance instructions invites us to confront the living and housing conditions surrounding us.

Click here for a short trailer!

Awarded with the KunstSalon-Theaterpreis 2020

Concept/ Choreography:

Elsa Artmann and Samuel Duvoisin / Performance: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann / Dramaturgy: Maren Zimmermann / Video: Ale Bachlechner / Graphics: Ondine Pannet / Stage Design: Georg Stein

HOLD ON - digital

In response to the lockdown, Céline Bellut together with Clara-Marie Müller, Charlotte Virgile, Nejma Larichi and Britta Tekotte, decided to re-embody the performance “Hold On” into a drastically different format, a short video, to raise again the main problematic of the piece : How to not reduce female* sexual fantasy to one only picture?

The one-hour performance “Hold On” offers individually each audience member the freedom of gazing into the intimacy of the moving and singing bodies of the four women* on stage. By performing “Hold On” live, we are able to deconstruct the idea of a unique and picturable female* sexuality : we are able to allow no visual forms and gazing to restrict the power of the performers' imaginations.

With this short video and online event, the “Hold On” team takes the risk to put in challenge this precious freedom and security that live performance brings: the multitude of points of view and sensorial informations. By filming an extract of the performance, we will question how the witnessing of the performer's actions can be translated into video not as a gazing and voyeuristic observation where the audience is only looking at the female* performers, but as a shared experience between observers and observed.

Click here for a short trailer!

Fotos: Artmann&Duvoisin / Hans Diernberger

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PRESSSPAN
FR, 4. & SA, 5.Dezember 2020 um 20h
Kulturbunker Köln-Mülheim
Berliner Str. 20, 51063 Köln

Pressspan ist eine performative Auseinandersetzung mit Wohnverhältnissen am Beispiel Köln-Mülheim. Wir luden uns zu Kurzresidenzen in die Privatwohnungen unserer Nachbar*innen ein, veränderten deren Räumlichkeiten mit Pressspan aus dem Mülheimer Sperrmüll und machten sie in Wohnperformances der Öffentlichkeit zugänglich. Die im Privatraum entstandenen Choreographien thematisieren räumliche und soziale Verhältnisse performativ. In Interaktion mit den architektonischen Gegebenheiten macht der Tanz Dimensionen von Ungleichheit, günstiger und schlechter Lage körperlich erfahrbar. Die Bühnenfassung von Pressspan führt die begangenen Interieurs tänzerisch und skulptural zusammen und lädt zur Konfrontation mit den uns umgebenden Wohnverhältnissen ein.

Ausgezeichnet mit dem KunstSalon-Theaterpreis 2020

Zum Stück erschien ein 14-teiliger Postkartenroman mit Interviews und Handlungsanweisungen zum Wohnen.

• Konzept/ Choreografie:
Elsa Artmann und Samuel Duvoisin
• Performance: Diana Treder, Anne-Lene
Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann
• Dramaturgie: Maren Zimmermann
• Video: Ale Bachlechner

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste / Unterstützt durch: TanzFaktur Köln, Artist-in-Residence-Programm des Zentrums für Austausch und Innovation Köln, iDAS NRW, Sonderprogramm Gastspielförderung des NRW Landesbüro Tanz

Eintrittspreise: 16,00€/ erm. 10,00€
Ticketreservierung: artmann.duvoisin@gmail.com
Bitte Name & Adresse auch bei der Ticketreservierung hinterlassen. Für alle Unentschlossenen gibt es die Möglichkeit, eine Zuhause-Performance zu bestellen, die per Post zu Euch kommt. Bei einem verlängerten Lockdown stornieren wir automatisch die Kartenreservierungen!

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INVITATION to PRESSSPAN on FR,4 & SA,5 December 2020 at Kulturbunker, Cologne-Mülheim (**with reservation: if there is no extended lockdown!)

Pressspan is a performative examination of housing conditions using the example of Cologne-Mülheim. We invited ourselves to short residences in the private flats of our neighbours*, changed their rooms with pressboard from Mülheim's bulky waste and made them accessible to the public in residential performances. The choreographies created in the private space thematise spatial and social conditions in a performative way. In interaction with the architectural conditions, the dance makes dimensions of inequality, favourable and unfavourable location physically tangible. Pressspan's stage version brings together the different interiors in dance and sculpture and invites us to confront the living conditions surrounding us.

Awarded with the KunstSalon-Theaterpreis 2020

A 14-part postcard novel with interviews and instructions on housing was published to accompany the play.

- Concept/ Choreography:
Elsa Artmann and Samuel Duvoisin
- Performance: Diana Treder, Anne-Lene
Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann
- Dramaturgy: Maren Zimmermann
- Video: Ale Bachlechner

Funded by: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministry of Culture and Science of the State of North Rhine-Westphalia, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste / Supported by: TanzFaktur Köln, Artist-in-Residence Programme of the Centre for Exchange and Innovation Cologne, iDAS NRW, Sonderprogramm Gastpielförderung NRW Landesbüro Tanz

Entrance fees: 16,00€/ reduced 10,00€
Ticket reservation: artmann.duvoisin@gmail.com
Please also leave your name and address when booking your ticket. For all undecided there is the possibility to order a home performance, which will be sent to you by mail. In case of an extended lockdown we will automatically cancel the ticket reservations!
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Video: Anne-Lene Nöldner

Wir freuen uns sehr, einen Stand unserer Recherche "Aufzeichnungen einer Reihe plötzlicher Bewegungen I" im Rahmen des Performancgarten am 24.10.2020 um 16 Uhr in der Alten Feuerwache wieder aufzuführen.

Auf acht verschiedene Arten die Nachrichten hören:
1. Wie ein großes Ohr - jedes Körperteil ist ein Härchen im Gehörgang, das jedes Geräusch in eine entsprechende Bewegung übersetzt
2. wie ein Schwamm, der sich vollsaugt und durch Pressen entleert
3. wie eine musikalische Begleitung oder eine physikalische Metapher
4. mit der Absicht, am Ort des Geschehens eine Störung zu verursachen
5. auf der Suche nach einer gemeinsamen Form
6. als zeitliche Rahmung für gesetztes choreografisches Material
7. psychokinetisch, d.h. mit der Absicht, die Meldungen im Moment ihres Empfangs zu verändern
8. hellseherisch, d.h., mit der Absicht, sie im Moment ihres Empfangs zu erraten.

Tanz: Diana Treder, Taeyeon Kim, Elsa Artmann und Samuel Duvoisin
Video und Sound: Ale Bachlechner
Die Recherche wird unterstützt durch das begrenzt-entgrenzt-Stipendium der Kunststiftung NRW

Performancegarten
I NEVER PROMISED YOU A ROSE GARDEN
23. & 24. OKT 2020
Alte Feuerwache Melchiorstraße 3, 50670 Köln
& online im Livestream

Tickets unter: Rausgegangen
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HERZLICHE EINLADUNG

zum ZAIK Studio Showing | Artmann&Duvoisin
5.Juli 2020, 15 Uhr

Atelier 0.10
Atelierhaus Quartier Am Hafen
Poller Kirchweg 78-90 51105 Köln

Aufzeichnung einer Reihe plötzlicher Bewegungen

Was bedeutet es, als Tänzer*in Zeitzeugin zu sein? Die derzeitige Situation stürzt uns in Untätigkeit. Zugleich überschlagen sich politische Ereignisse, denen wir scheinbar nur zuschauen können – es sei denn, wir können dieses Zuschauen selbst zur Handlung machen. In einer ersten Recherche im Studio untersuchen wir, was eine dokumentarische, beobachtende Körperlichkeit ausmacht und wann ein beobachtender Körper zum bezeugenden und zum handelnden Körper wird.
Tanz: Anne-Lene Nöldner, Diana Treder, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann

Begrenzte Zuschauer*innenmöglichkeiten vor Ort. Wir bitten um Verständnis.
Bei Bedarf ist ein versetzter Besuch möglich.

Wir freuen uns, euch zu sehen!

Eintritt frei
Von 14 bis 17 Uhr hat außerdem die Ausstellung im Q18 geöffnet.
Date Me Digital - Samuel Capps, Diane Edwards, Eva Papamargariti, Evangelos Papadopoulos, Sebastian Thewes – landscape
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Martin Miseré has found a beautiful way to support dance artists in nrw in times of covid19. I appreciate this initiative a lot and I am very happy to get to know faces of the dance scene that I haven't met yet and to also meet good friends in the gallery of his project deine stadt/deine bühne. If you want to support me or an other dancer participating in this project, you can buy a print of one of their pictures.
As you probably know, we all have had major income losses and many still cannot practise their profession. It is good to stay connected to the dance this way.
photo: © martin misere?
@martin_misere_fotografie
Sale of fine art photos to support dancers in the corona crisis.
www.deinestadtdeinebuehne.de
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it was the nicest evening. thank you so much KunstSalon e.v. and congratulations to @constantin.hochkeppel, @weristspiegelberg and to Mara Tsironi. I learned about mental health issues im mittleren Management, the right mindset for tinder and how to refuse to vacuum at an influencer`s home what only casual evening conversations can teach you.
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heute 30. Mai 2020 ab 18 Uhr beim fünfminutenfestival unter Studiobühne Online: Glanz aus Innen by uns und Ale Bachlechner - ich glaube, Rilke meint das ernst!
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A personal letter from our life as part of @Julia Thiemann `s project
@_you_ve_got_mail_!Thank you Julia!

instagram @artmannundduvoisin

The artists Elsa Artmann and Samuel Duvoisin are currently working primarily in the media of performances and mostly negotiate socio-political questions about our coexistence. For the analog mail art project you've got mail! they responded with a drawing and a very personal letter about their current situation. Thank you very much for this conceptual and very emotional work of a private and at the same time public letter in a mail art project.

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Happy to work with people I met on the internet only @landinsicht.koeln 23.05 "Voll schön- ein Chorstück" von @lena_bierimtempl mit @leontinekoehn, Jonny Hoff, und Violetta Leitner - today 7.30 pm

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happy and proud to have won the KunstSalon Theaterpreis 2020 with PRESSSPAN and the best team - Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Ale Bachlechner, Maren Zimmermann, Georg Stein and many more who supported us - also thank you to Reut Shemesh and Ulrike Nestler for your wonderful support in the frame of Inkubator. Working on PRESSSPAN had many different phases and elements - rehearsing in people`s homes (which seemed exceptional to us last summer), filming, building furniture, sewing, making interviews - simultaneously, as it seemed. I am amazed that we stayed friendly to each other throughout this exhausting process. I am still so happy with what we did and about our ongoing collaboration.
Thank you so much KunstSalon and congratulations to the three other teams: Mara Tsironi, Constantin Hochkeppel und Künstlerkollektiv Spiegelberg!

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„Home edition“, Dienstag, 18 Uhr:
In unseren Wohnungen und vor unseren Laptops will ich mit euch ausprobieren, wie unsere Wohnumgebung körperlich mit uns kooperiert, worin sie uns einschränkt und befähigt, und welche Handlungsspielräume uns tänzerische/zeichnerische Praktiken dabei eröffnen können. All levels welcome. Ich freu mich auf euch!
Elsa .
Intermedia Lab
Hier fokussieren wir Übertragungsmöglichkeiten zwischen Zeichnung und Bewegung und entwickeln verschiedene Verfahren der Instant-Komposition, das heißt, des kollektiven Komponierens in Bewegung. Wir erforschen in strukturierten Sessions, wie wir mittels Bewegung über die Welt nachdenken können, welche Körperbilder und Körperfantasien sich aus verschiedenen Praxen ergeben und wie wir eigene choreografische Setzungen formulieren können. Mein Vorgehen ist informiert von meiner Arbeit als zeitgenössische Tänzerin, Malerin und Choreografin.

http://www.tanzfaktur.eu/kursdetails/the-axis-syllabus-intermedia-lab/

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Diana and Samuel playing house in preparation of Pressspan, 2019

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Da Wohnen gerade so ein world-wide-trending topic ist, bieten wir unseren praktischen Postkartenroman aus dem Jahr 2019 hier noch einmal an. 14 Handlungsanweisungen zum Nachdenken über (eigene und andere) Wohnverhältnisse, günstige und schlechte Lagen, 18 Ausschnitte aus Interviews zum Thema Wohnen in Köln-Mülheim, 4 Tangram-Zeichnungen.
Grafik: Ondine Pannet
14 Karten, schwarz-weiß,
4 Euro+Versand.
Bestellung unter artmann.duvoisin@gmail.com

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Pressspan
Artmann&Duvoisin
Premiere: 23. Oktober 2019, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 24. und 25. Oktober 2019, 20 Uhr
Kulturbunker Köln-Mülheim, Berliner Str. 20, 51063 Köln

Pressspan ist eine performative Auseinandersetzung mit Wohnverhältnissen in Köln-Mülheim, dem Viertel, in dem Elsa Artmann & Samuel Duvoisin leben. Im Sommer 2019 luden sie sich zu Kurzresidenzen in die Privatwohnungen ihrer Nachbar*innen ein, veränderten deren Räumlichkeiten, indem sie den im Köln-Mülheimer Sperrmüll reichlich zu findenden Pressspan neu installierten und machten diese in Wohnperformances der Öffentlichkeit zugänglich. Im Wohnen materialisieren sich soziale Differenzen: Mülheim als ein Viertel, in dem Menschen mit ungleichen sozioökonomischen Ressourcen in Nachbarschaft leben, macht diese besonders greifbar; die unterschiedliche Nutzung des Viertels lässt die Lebenswirklichkeit der jeweils anderen dabei leicht zur Kulisse werden. Wie beeinflussen die Zuschnitte, Einteilungen und Verfügbarkeiten von mietbarem Wohnraum Vorstellungen von möglicher Gemeinschaft?

Die im Privatraum entstandenen Choreographien thematisieren räumliche und soziale Verhältnisse performativ und stellen Möglichkeiten nachbarschaftlicher Kooperation von Straßenfest bis Bürgerwehr zur Diskussion. In Interaktion mit den architektonischen Gegebenheiten macht der Tanz Dimensionen von Ungleichheit, günstiger und schlechter Lage körperlich erfahrbar. Die Bühnenfassung von Pressspan, die im Kulturbunker am 23.Okt. Premiere feiert, führt die begangenen Interieurs tänzerisch und skulptural zusammen und lädt zur Konfrontation mit den uns umgebenden Wohnverhältnissen ein.

Konzept und Choreografie: Elsa Artmann und Samuel Duvoisin
Tanz: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann
Video: Ale Bachlechner
Dramaturgie: Maren Zimmermann
Support Bühnenbild: Georg Stein
Grafik: Ondine Pannet

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
Unterstützt durch: TanzFaktur Köln, Artist-in-Residence-Programm des Zentrums für Austausch und Innovation Köln, iDAS NRW

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Interior Parkour
Inkubator III , Sa 28. September, 20 Uhr, TanzFaktur Köln

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Der gemeinsame Teller
Eröffnung
27. September 2019, 19 Uhr, Alteburger Wall 1, 50678 Köln

sandra zarth, ulla bönnen, annette riemann, ira nimsdorf, judith weissig, pia bergerbusch,
samuel duvoisin & elsa artmann, lucia tollens, nadine preiss, christian beissel

28. Sep.– 13. Okt. 2019
Öffnungszeiten: Sa. und So. 14-19 Uhr

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WOHNPERFORMANCE V

am Sonntag, den 15. September, 15.30 Uhr
Treffpunkt: Kalker Hauptstraße 177, vor dem Fairstore, 51103 Köln
Anmeldung per SMS unter 015772876620
mit Namen + Anzahl der Personen
Begrenzte Platzzahl, der Eintritt ist frei.

Am kommenden Sonntag findet unsere fünfte und vorerst letzte Wohnperformance in diesem Sommer statt, zu der wir Sie und euch herzlich einladen wollen. In den vergangenen Monaten waren wir in verschiedenen Privatwohnungen in Köln-Mülheim und Umgebung zu Gast und konnten dort performativ zu den Themen Wohnen und Nachbarschaft arbeiten. Diesmal liegt unser Treffpunkt in unserem Nachbarviertel Kalk.

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WOHNPERFORMANCE IV

Freitag, den 13. September, 19 Uhr
Mülheimer Freiheit 126
Treffpunkt: Vor dem Eingangstor
Der Eintritt ist frei.

In den vergangenen Monaten waren wir in verschiedenen Privatwohnungen in Köln-Mülheim zu Gast und konnten dort performativ zu den Themen Wohnen und Nachbarschaft arbeiten. Eine besondere Gastgeberin in dieser Reihe ist die Mülheimer Freiheit, die uns in ihrem "erweiterten Wohnzimmer"/Projektraum ermöglicht, die Grundrisse der besuchten Wohnungen auf größerer Fläche zusammen zu führen.

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WOHNPERFORMANCE III

Samstag,7.September 2019, 19 Uhr
Treffpunkt: Sonderburger Straße Ecke Glücksburgstraße, 51065 Köln

Anmeldung per SMS an 015772876620 mit Name und Anzahl der Personen. Begrenzte Platzzahl.
Der Eintritt ist frei.

Noch bis Mitte September arbeiten wir mit Mieter*innen in Köln-Mülheim performativ und in Interviews zu verschiedenen Aspekten des Wohnens im Viertel und laden zu informellen Showings in deren Privatwohnungen ein.

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Ausstellung der Nominierten für den Max-Pechstein Förderpreis der Stadt Zwickau
Eröffnung 31.08.2019
Ausstellungsdauer 01.09.–27.10.2019
Kunstsammlung Zwickau Max Pechstein Museum

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WOHNPERFORMANCE II

am 9. August 2019 um 18.30 Uhr,
Treffpunkt: Deutz-Mülheimer Straße 199, Platz vor dem Fischrestaurant Scampino

Voranmeldung per SMS an 015772876620 mit Namen und Anzahl der Personen. Limitierte Platzzahl.
Der Eintritt ist frei.

Über den Sommer arbeiten wir mit Mieter*innen in Köln-Mülheim performativ und in Interviews zu verschiedenen Aspekten des Wohnens im Viertel und laden zu informellen Showings in deren Privatwohnungen ein.

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Am 14.07.2019 um 20 Uhr: Interimsshowing zu Interior Parkour zusammen mit Anne-Lene Nöldner und Diana Treder im Rahmen der INKUBATOR Residenz in der TanzFaktur

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WOHNPERFORMANCE I

am 8.August 2019 um 19 Uhr,
Treffpunkt: Wiener Platz an der großen Uhr bei Woolworth

Voranmeldung per SMS an 015772876620 mit Namen und Anzahl der Personen. Limitierte Platzzahl.
Der Eintritt ist frei.

Über den Sommer arbeiten wir mit Mieter*innen in Köln-Mülheim performativ und in Interviews zu verschiedenen Aspekten des Wohnens im Viertel und werden immer wieder zu informellen Showings in deren Privatwohnungen einladen.

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Im Sommer 2019 wollen wir Kurzresidenzen in Privatwohnungen in Köln-Mülheim und darüber hinaus veranstalten und dort gemeinsam mit den Mieter*innen performativ am Thema Wohnen und Nachbar*innenschaft im Viertel und in der Stadt arbeiten. Mit Aushängen und Postkarten zum Zurückschicken suchen wir Gastgeber*innen und Interessierte im Viertel, hier folgt die digitale Post.
Seid ihr selbst interessiert, am Projekt teilzunehmen, oder kennt jemanden, der*die Interesse haben könnte?
Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und Weiterleitungen.

Wer diese Konversation lieber analog führen möchte, kann uns seine*ihre Adresse mitteilen und bekommt Post!

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"Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?" ist für den KunstSalon-Theaterpreis 2019 nominiert
und wird am 5. Juli 2019 in der Orangerie gezeigt! Tickets gibt es HIER

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