mobile

Aktuelles

Grafik: Ondine Pannet Foto. Arne Schmitt

Köln - Krefeld -Frankfurt (Oder)

Wir freuen uns sehr auf unsere kleine Tour mit "Umzug in eine vergleichbare Lage"!

Zu den Aufführungen stellen wir die neu erschienene Publikation zum Stück vor, die ab jetzt über uns, den RpB Verlag oder zu den Vorstellungen erhältlich ist. Mehr Infos dazu auch unter Publikationen hier auf unserer Website.

→ 30.09.21 (Rh)einfach Fest! Tanzfaktur Köln

→ 15.10.21 MOVE! Festival Krefeld

→ 22.10.21 lAbiRynt Festival Frankfurt (Oder)

Drei Stücke beim KunstSalon-Theaterpreis

Wir freuen uns, mit Euch, dem Analogtheater und dem Wehr51 zu feiern, egal wer gewinnt! → Die Preisverleihung ist am 3. Juli 2021 um 19:30 Uhr

Hier gehts zur Veranstaltung: https://www.kunstsalon.de/veranstaltung/kunstsalon-theaterpreis-2021-artmannduvoisin-umzug-in-eine-vergleichbare-lage/

Noch bis zum 30.6. in der tanzhaus nrw Mediathek

In bester Gesellschaft und ihr könnt alle fünf Stücke für fünf Euro gucken!

https://tanzhaus-nrw.de/de/veranstaltung/2021/06/tanzhaus-nrw-mediathek

Umzug in eine vergleichbare Lage im Kunsthafen Köln

Erste Live-Aufführungen
am 18. und 19. Juni, 20 Uhr

im Kunsthafen Köln, Bayenstraße 28, 50678 Köln

Eintritt 10/12 €, begrenzte Platzzahl.
Tickets unter tickets_artmannduvoisin@web.de

Umzug in eine vergleichbare Lage bei tanz nrw 21

Wir freuen uns sehr, unser Stück im Rahmen des Festivals tanz nrw 21 am 7. Mai online zu zeigen. Diese Woche eröffnet das Festival am 28. April mit Reut Shemeshs Cobra Blonde, das wir sehr empfehlen!
Wir veröffentlichen hier unter Nachrichtenhören und auf der Website von tanz nrw ab Donnerstag täglich Miniatur-Radiosendungen zum Thema Nachrichtenhören, die wir im Rahmen von tanz.match gemeinsam mit Diana Treder, Constanze Schellow und Annie Bloch produziert haben.

Foto: Ale Bachlechner

Umzug in eine vergleichbare

Uraufführung

11.–13.03.2021
tanzhaus nrw

Grafik: Ondine Pannet

Produktionen

Fotos: Arne Schmitt

Umzug in eine vergleichbare Lage

Was bedeutet es Zeitzeug*in zu sein? Welche besonderen Mittel haben Tänzer*innen, Zeitgeschehen zu bezeugen und zu dokumentieren? Und wie wird dieses Dokumentieren zu einer politischen Handlung? In Anlehnung an Simone Fortis „News Animations“ hören und verarbeiten Artmann&Duvoisin die Körperlichkeit von Radionachrichten und erforschen den Weg vom Wort über die Sprache zur Geste, die den Körper einnimmt und damit den Worten eine physische Realität verleiht. Während sich im Frühjahr 2020 das Coronavirus in den EU-Ländern verbreitet, befinden sich an den europäischen Grenzen tausende geflüchtete Menschen unter katastrophalen Bedingungen, über deren Situation nur unzureichend berichtet wird.
Artmann&Duvoisin suchen nach dem Potential eines Tanzens über die Nachrichten, um subtile Formen von Entmenschlichung einerseits spürbar zu machen und diese zugleich durch tänzerische Handlung und die Präsenz der Performer*innen auf der Bühne herauszufordern. Die Performer*innen agieren dabei als Archiv sowohl der Geschehnisse als auch der spezifischen Lage, aus der heraus die Geschehnisse erlebt oder aus der Ferne bezeugt werden. Kann ein körperlicher Zugang zu medial bezeugtem Zeitgeschehen jenseits von vergeblichen Versuchen der Einfühlung oder immersivem Voyeurismus aktivierend wirken?

„Umzug in eine vergleichbare Lage“ überlagert tänzerische Handlungen mit einer live gesprochenen, akustisch verstärkten und verfremdeten Textmontage. Fast unmerklich entsteht dadurch eine Verschiebung zwischen Fürsorglichkeit und Grausamkeit, zwischen Solidarisierung und Ausgrenzung, die das Publikum mit den Atmosphären und Brüchen des vergangenen Frühjahrs konfrontiert.

Nominiert für den KunstSalon-Theaterpreis 2021
→ Ausgezeichnet für den Publikumspreis

Teaser:

Teaser: Ale Bachlechner

Credits:

Konzept und Choreografie: Artmann&Duvoisin
Tanz: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann
Video: Ale Bachlechner
Licht: Jan Wiesbrock
Musikalische Betreuung: Annie Bloch
Outside Eye: Silvia Ehnis Perez Duarte, Khadidiatou Bangoura
Kostümassistenz: Anna Artmann
Dramaturgische Beratung: Constanze Schellow
Grafikdesign: Ondine Pannet
Produktionsassistenz: Caroline Skibinski

Eine Produktion von Artmann&Duvoisin, koproduziert durch das tanzhaus nrw.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Unterstützt durch KunstSalon-Stiftung, Quartier am Hafen, Kunststiftung NRW, international Dance Artist Service NRW

Termine:

→ 30.09.21 (Rh)einfach Fest!, TanzFaktur, Köln

→ 15.10.21 MOVE! Festival, Fabrik Heeder, Krefeld

→ 22.10.21 lAbiRynt Festival Frankfurt (Oder)

Vergangene Termine:

→ 13.3.21 tanzhaus nrw, Düsseldorf
→ 12.3.21 tanzhaus nrw, Düsseldorf
→ 11.3.21 tanzhaus nrw, Düsseldorf
→ 7.5.21 TANZ NRW, Köln
→ 18.6.21 Kunsthafen, Köln
→ 19.6.21 Kunsthafen, Köln
→ 20.-30.6.21 tanzhaus nrw, Düsseldorf
→ 2.-3.7.21 KunstSalon-Teaterpreis, Köln

Presse:

Kölnische Rundschau vom 22.06.21, Am Rand der Erschöpfung von Thomas Linden

Fotos: Ale Bachlechner

Pressspan

Pressspan ist eine performative Auseinandersetzung mit Wohnverhältnissen am Beispiel Köln-Mülheim. Wir luden uns zu Kurzresidenzen in die Privatwohnungen unserer Nachbar*innen ein, veränderten deren Räumlichkeiten mit Pressspan aus dem Mülheimer Sperrmüll und machten sie in Wohnperformances der Öffentlichkeit zugänglich. Die im Privatraum entstandenen Choreographien thematisieren räumliche und soziale Verhältnisse performativ. In Interaktion mit den architektonischen Gegebenheiten macht der Tanz Dimensionen von Ungleichheit, günstiger und schlechter Lage körperlich erfahrbar. Die Bühnenfassung von Pressspan führt die begangenen Interieurs tänzerisch und skulptural zusammen und lädt zur Konfrontation mit den uns umgebenden Wohnverhältnissen ein.

Ausgezeichnet mit dem KunstSalon-Theaterpreis 2020

Konzept/ Choreografie: Elsa Artmann und Samuel Duvoisin, Performance: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Elsa Artmann, Dramaturgie: Maren Zimmermann, Video: Ale Bachlechner

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste / Unterstützt durch: TanzFaktur Köln, Artist-in-Residence-Programm des Zentrums für Austausch und Innovation Köln, iDAS NRW

Trailer:

Trailer: Bachlechner & Kastel

Termine:

→ noch wenige Briefperformances erhältlich mehr Infos dazu unter Publikationen

Vergangene Termine:

→ 05.12.2020 Zoom Performance
→ 04.12.2020 Zoom Performance
→ 24.10.2019 Kulturbunker Köln-Mülheim
→ 24.10.2019 Kulturbunker Köln-Mülheim
→ 23. Oktober 2019, Kulturbunker Köln-Mülheim

Foto: Artmann&Duvoisin

Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?

Für mehr Respekt vor der Familie. (CDU)

Mehr Sicherheit für unsere Frauen und Töchter. (AfD)

Tod durch die Kugel, oder hinter Gitter Couseng - für die Familie. (KMN Gang)

„Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?“ ist eine Recherche an zwei Orten: Straße und Studio. Vor dem Hintergrund der Werbung für die Familie im Bundes-

tagswahlkampf 2017 beginnen wir in unserer Nachbarschaft eine Auseinandersetzung damit, was die Familie leistet und für wen, und ob sie vielleicht einmal eine Pause machen sollte - über die scheinbare Notwendigkeit und die Tücken von Zugehörigkeit. Auf der Bühne stellen wir Verwandtschaft her: Wir nutzen unser Wissen um das Herstellen und Mitteilen körperlicher Zustände, um unsere körperlichen Beschaffenheiten einander anzunähern und symbiotisch zu verknüpfen.

Wir basteln aus den Schlagwörtern eines politischen Diskurses zur Familie (dem „Müttermanifest“ der Grünen aus den 80ern und einer Gegenschrift von Ingrid Strobl: „Blackout grüner Mütter“) ein Mobile aus Papier und Bewegung; wir nehmen die entstehenden Beziehungen zwischen den Körpern ernst als Gegenstand der Beobachtung und Theoriebildung, als Grundlage zu unserer „Erfindung“ der Familie.

“Hätten Sie von sich aus die Ehe erfunden?”, fragt Max Frisch in seinem Fragebogen zur Ehe. Wir tauschen die Ehe aus durch die Familie. Was, wenn für die Mehrheit der Menschen das Versprechen von “privater” Erfüllung, von Fürsorge, von Intergenerationalität anderswo situiert wäre als in der Familie? Zugleich muss ich anerkennen: Bevor von einem Ich, das einmal etwas erfindet, überhaupt die Rede sein konnte, hat die Familie mich erfunden; und alle Kritik und aller Wunsch zur Veränderung steht im Zusammenspiel mit meiner eigenen Inkorporierung “familistischer” Moral und Sentimentalität.

Nominiert für den KunstSalon-Theaterpreis 2019

Credits:

Von und mit: Elsa Artmann, Samuel Duvoisin, Anne-Lene Nöldner, Diana Treder und Kelvin Kilonzo
Video: Ale Bachlechner
Grafik: Ondine Pannet

Eine Produktion von Artmann&Duvoisin, koproduziert durch das tanzhaus nrw.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, Unterstützt durch das Artist-in-Residence-Programm von Zentrum für Austausch und Innovation Köln

Trailer: Bachlechner & Kastel

Vergangene Termine:

05.06.2019, Orangerie-Teater, Köln
13.12.2018, Tanzfaktur, Köln
12.12.2018, Tanzfaktur, Köln
03.11.2018, tanzhaus nrw, Düsseldorf
02.11.2018, tanzhaus nrw, Düsseldorf

Presse

(...) Den Anfang machte eine Kooperation zwischen Elsa Artmann und Samuel Duvoisin, die auch beide als Performer Teil ihres Stückes waren. Unter dem Titel „Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?“ – eine Referenz an Max Frischs „Hätten Sie von sich aus die Ehe erfunden?“ – verhandelten sie auf eindrucksvolle Weise Rollenbilder, selbst-reflexive Introspektive, die sich in einer rein wirkenden Vorstellung entäußerte. Auf der Bühne steht ein Trampolin, das immer wieder von den beiden und den weiteren Akteuren Kelvin Kilonzo, Anne-Lene Nölder und Diana Treder für ihre assoziativ aufgeladenen Bewegungen genutzt wird. Ein Mobile hängt von der Decke, das in abstrakten Figuren die Abhängigkeiten von gesellschaftlichen Strukturen skizzieren soll.

Zunächst weiß man nicht so recht, wohin die Reise dramaturgisch gehen soll. Doch das Stück ist stringent, wenngleich auch bisweilen etwas lose verspielt und in seiner Zeichenhaftigkeit etwas diffus. Eine zentrale und beeindruckende Idee ist das Befragen, das sich sowohl ganz verbal – auch gegenüber dem Publikum – als auch gestisch abzeichnet. Was denken wir, wie fühlen wir und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Wie ist unsere Weltsicht von unseren Vorstellungen eingenommen und welches Rollenbild liegt diesem zu Grunde? Um dies choreografisch umzusetzen, bedarf es neben einer gestischen Sprache, die vielleicht bisweilen etwas an Pina Bausch erinnern mag, aber auch Erläuterungen. Diese werden dem Publikum nicht zuletzt in Form von Postkarten an die Hand gegeben, die man vor Ort erwerben konnte und die etliche Hinweise als Schlüssel für die Performance bieten. (...)

Christian Oscar Gazsi Laki, Westdeutschen Zeitung, 15.12.2018

Publikationen

Fotos: Artmann&Duvoisin

Umzug in eine vergleichbare Lage – Skript

Umzug in eine vergleichbare Lage ist ein Skript des gleichnamigen Tanzstücks, das im März 2021 im tanzhaus nrw Premiere hatte. Es vereint szenischen Text, Nachrichtentexte und Bewegungsbeschreibungen und setzt die choreografische Auseinandersetzung mit dem Problem körperlicher Zeitzeug*innenschaft medial bezeugten Zeitgeschehens fort.

Was bedeutet es Zeitzeug*in zu sein? Welche besonderen Mittel haben Tänzer*innen, Zeitgeschehen zu bezeugen und zu dokumentieren? Und wie wird dieses Dokumentieren zu einer politischen Handlung? In Anlehnung an Simone Fortis „News Animations“ hören und verarbeiten Artmann&Duvoisin die Körperlichkeit von Radionachrichten und erforschen den Weg vom Wort über die Sprache zur Geste, die den Körper einnimmt und damit den Worten eine physische Realität verleiht. Während sich im Frühjahr 2020 das Coronavirus in den EU-Ländern verbreitet, befinden sich an den europäischen Grenzen tausende geflüchtete Menschen unter katastrophalen Bedingungen, deren Situation zu einer Meldung von vielen wird.


Artmann&Duvoisin suchen nach dem Potential eines Tanzens über die Nachrichten, um subtile Formen von Entmenschlichung einerseits spürbar zu machen und diese zugleich durch tänzerische Handlung herauszufordern. Die Performer*innen agieren dabei als Archiv sowohl der Geschehnisse als auch der spezifischen Lage, aus der heraus die Geschehnisse erlebt oder aus der Ferne bezeugt werden. Kann ein körperlicher Zugang zu medial bezeugtem Zeitgeschehen jenseits von vergeblichen Versuchen der Einfühlung oder immersivem Voyeurismus aktivierend wirken?

13 x 20 cm, 82 Seiten, 7 Farbabbildungen
RpB Verlag, Köln, 2021

in deutscher Sprache

ISBN 978-3-9817241-5-8

12,- €

Gestaltung: Ondine Pannet, Bureau Est

Foto: Artmann&Duvoisin

Briefperformance
Pressspan

Die Post Edition Pressspan ist eine Adaption unserer Bühnenarbeit Pressspan zum Zuhause übers Wohnen nachdenken. Ein Brief enthält eine limitierte Edition, einen Postkartenroman und den Zugangslink für eine Performance, die du selbst zuhause teils ausführen und teils bezeugen kannst.

Auflage 35 Stück

Über uns erhältlich.
artmann.duvoisin@gmail.com

12 Euro inkl. Versand.

Grafik Ondine Pannet

Postkartenroman
Pressspan

14 Handlungsanweisungen zum Nachdenken über (eigene und andere) Wohnverhältnisse, günstige und schlechte Lagen, 18 Ausschnitte aus Interviews zum Thema Wohnen in Köln-Mülheim, 4 Tangram-Zeichnungen.

14, teilige Postkarten Edition,
Köln, 2020

Über uns erhältlich.
artmann.duvoisin@gmail.com

8 Euro inkl Versand

Kollaborationen

Aufzeichnung einer Reihe plötzlicher Bewegungen

Recherche im Rahmen des Mentoringprogramms des NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste und der Kunststiftung NRW

Teilnehmer*innen: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner, Samuel Duvoisin, Khadidiatou Bangoura , Ale Bachlechner, Elsa Artmann


Gemeinsam mit den Mentor*innen Annie Bloch, Philipp Blömeke, Anni Heller, Yousif Al Shewaili und Anke Stelling befassen wir uns mit verschiedenen Aspekten körperlichen Bezeugens von medial vermittelten Ereignissen mit Blick auf die Menschenrechtsverletzungen an den europäischen Außengrenzen.
Das Mentoring umspannte ein gemeinsames Schreiben und Gegenlesen von Alltags- und Medienaufzeichnungen, Arbeit an Hören, Sprache und Sound im Studio, Einblicke in aktivistische Arbeit auf Lesbos und choreografische try-outs.
Die choreografische Recherche zum Thema wurde außerdem durch das Begrenzt-Entgrenzt-Stipendium der Kunststiftung NRW gefördert, Taeyeon Kim performte Exzerpte der Recherche mit uns im Rahmen des Performance Garten Festivals 2020

Aftermath

AMIRHOSSEIN MASHAHERIFARD
2019/20 Ringlokschuppen Ruhr/Tanztage Berlin
Mit Tanz, Sprache und Sound erzählt Aftermath von Ausnahmezuständen und deren Auswirkungen auf den Körper. Es gibt Ereignisse im Leben, die sich nicht umkehren lassen, Wendepunkte, nach denen es kein Zurück gibt. Sie verweigern sich jeder Erzählbarkeit – doch Erinnerungen wollen geteilt werden, auch wenn es keine Worte dafür gibt. So wird das Schweigen zum Stottern, das Stottern zum Tanz. Ein Fortsetzungsroman im Körper, aus dem es kein Entrinnen gibt.
CHOREOGRAFIE, REGIE Amirhossein Mashaherifard PERFORMANCE, TANZ Elsa Artmann, Pooyesh Frozandeh DRAMATURGIE Shahab Anousha MUSIK Rasmus Nordholt-Frieling TEXT Philipp Blömeke VIDEO Anooshiravan Aria ASSISTENZ Johanna Koeck PRODUKTIONSLEITUNG Gwendolin Lehnerer
Fotos: Robin Junicke

über uns

ELSA ARTMANN UND SAMUEL DUVOISIN arbeiten seit 2015 an performativen und installativen Formaten im Theater- und Kunstkontext. Themen ihrer Arbeit sind Formate und Konzepte gesellschaftlichen Zusammenlebens wie die Kleinfamilie, Wohnen und Arbeit. Dabei begleiten sie Fragen nach kollektiver Komposition und geteilter Autor*in-nenschaft ebenso wie nach dem politischen Gehalt tänzerischer Tätigkeit. Mit ihrem Stück „Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?“ waren sie 2019 für den KunstSalon-Theaterpreis nominiert, mit „Interior Parkour“ für den Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt Zwickau. 2019 luden sie sich mit „Pressspan“ zu Kurzresidenzen in die Wohnungen von Mieter*innen in Köln-Mülheim ein und erarbeiteten ein Bühnenstück, das Wohnverhältnisse als Marker gesellschaftlicher Ungleichheiten behandelt. „Pressspan“ gewann den KunstSalon-Theaterpreis 2020.

Ihre jüngste Produktion "Umzug in eine vergleichbare Lage", die im März 2021 im tanzhaus nrw Premiere hatte, befasst sich mit dem körperlichen Bezeugen medial vermittelter Gegenwart. Ihre Ausbildung erhielten sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Neben den Tänzer*innen Diana Treder und Anne-Lene Nöldner arbeiten sie kontinuierlich mit der Medienkünstlerin Ale Bachlechner und der Grafikerin Ondine Pannet zusammen.

Artmann&Duvoisin kooperieren gemeinsam und als Einzelpersonen mit anderen Künstler*innen und unterrichten in verschiedenen Formaten künstlerische Praxis zwischen Zeichnung und Bewegung.


Kontakt

Elsa Artmann&Samuel Duvoisin GbR
Wrangelstraße 6
D- 51065 Köln
0221 96266686
artmann.duvoisin@gmail.com

instagram @artmannundduvoisin


Newsletter

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten wollen, dann senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff BESTELLEN an
artmann.duvoisin@gmail.com

Impressum

Diese Website ist ein Projekt der
Elsa Artmann und Samuel Duvoisin GbR
Wrangelstraße 6
D-51065 Köln

Design:
Ondine Pannet
https://bureau-est.com

Programmierung:
Philipp Hansen

Haftungsausschluss und Copyright

Datenschutzerklärung